Wenn der Sommerabend die Ems in goldenes Licht taucht und die ersten Gitarrenklänge über das Wasser getragen werden, dann ist wieder Zeit für eines der charmantesten Kulturevents der Region: Am Samstag, den 27. Juni 2026, verwandelt das „Uferklänge“-Festival die Emswiesen in Haren wieder in eine lebendige Open-Air-Bühne. Direkt am Pavillon an der Hafenstraße verschmelzen ab 17:00 Uhr idyllische Natur und handgemachte Live-Musik zu einem ganz besonderen Erlebnis. Das Erfolgsrezept des Festivals, das vom Verein KlangKultur Emsland e.V. mit viel Herzblut auf die Beine gestellt wird, ist so einfach wie genial: Vier sorgfältig ausgewählte Bands und Künstler teilen sich die Bühne und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. In diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf ein hochkarätiges und vielseitiges Line-up freuen. Mit dabei sind:
High Hi Dieses Trio aus Belgien (Antwerpen/Löwen) ist ein echter Geheimtipp für Fans von energiegeladenem Indie-Pop. Angeführt von Sängerin und Gitarristin Anne-Sophie Ooghe mischt die Band treibende Beats mit Einflüssen aus dem 80er-Jahre-Shoegaze und Post-Punk. Ihre Songs gehen sofort ins Ohr, haben jede Menge Power, bringen aber auch immer eine faszinierende, leicht düstere Note mit.
Elephant Die vier Freunde aus Rotterdam (Niederlande) bringen den perfekten Sommer-Sound an den Fluss. Ihr melodischer Indie-Rock erinnert an Bands wie Wilco oder The War on Drugs. Ausgestattet mit unwiderstehlichen Gitarren-Riffs, entspanntem Folk-Einschlag und einer ungemein beruhigenden, sympathischen Ausstrahlung liefern Elephant die ideale Musik, um mit einem kühlen Getränk im Gras zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen.
Waltzburg Ebenfalls aus den Niederlanden (Nijmegen) reist diese fünfköpfige Truppe an. Waltzburg machen Indie-Pop, den man am besten als „euphorische Melancholie“ beschreiben kann. Obwohl ihre poetischen Texte oft von den großen Zweifeln des Erwachsenwerdens und des Alltags handeln, ist ihre Musik das genaue Gegenteil: extrem tanzbar, mitreißend und voller Energie. Auf der Bühne sind sie zudem für ihren herrlich schrägen und humorvollen Umgang mit dem Publikum bekannt.
Agatha is Dead! Für die etwas härteren, hypnotischen Töne sorgt diese Newcomer-Band aus der Berliner Underground-Szene. Gegründet im Lockdown-Winter 2021, spielen sie einen dunkel-dringlichen Alternative-Rock und Post-Punk. Inspiriert von Größen wie Joy Division, The Cure oder Fontaines D.C., bringen sie eine packende Mischung aus Grunge-Biss und tiefen Emotionen auf die Bühne. Eine Band, die mitreißt und garantiert hängen bleibt.
Die Mischung aus treibenden Indie-Rhythmen, packendem Rock und atmosphärischen Sounds macht den besonderen Reiz aus – hier kann man großartige Musik in absolut intimer Kulisse entdecken. Doch die „Uferklänge“ sind weit mehr als nur ein Konzert. Es ist das Gesamtpaket, das die Besucher anlockt. Mit den Füßen im Gras, einem kühlen Getränk in der Hand und dem Blick auf die träge vorbeifließende Ems stellt sich sofort ein Gefühl von Kurzurlaub ein. Familien mit Picknickdecken, Jugendliche und Musikliebhaber jeden Alters kommen hier zusammen. Es wird gelacht, getanzt und geklönt, während die Sonne langsam hinter den Bäumen am Flussufer versinkt und das Festival bis in den späten Abend (ca. 23:30 Uhr) hinein feiert.
Ein weiteres Highlight: Dank des ehrenamtlichen Engagements und der Unterstützung von Sponsoren ist der Eintritt zum Festival komplett frei. Das macht die „Uferklänge“ zu einem echten Fest für alle – barrierefrei, ungezwungen und herzlich nach dem Motto „umsonst & draußen“. Wer Live-Musik ohne viel Schnickschnack, aber mit ganz viel Atmosphäre sucht, sollte sich den 27. Juni rot im Kalender markieren. Die Emswiesen in Haren sind an diesem Samstag genau der richtige Ort dafür!